Sonntag, den 14. Juni 2009,
vor 1 Jahr, 1 Monat
Schöningen 09: Nasser Luxus
Wir wollen beileibe nicht undankbar sein. Zweimal Minus, also eingeregnet in den Großraumzelten, während die Bodengrills samt Toastscheiben im Schlamm versinken — das hatten wir noch nie. Angesichts der diesmal wirklich hervorragenden Planung ließ sich das ab Samstag nachmittag durchgängig schlechte Wetter fast schon leichten Herzens ertragen. Zumindest von denen, die die gegebenen Warnungen beherzigt und sich mit genügend warmen, regenfesten Klamotten versorgt hatten.
Im Lichte des trockenen, wenn auch kühlen ersten Abends wirkte das, was da aufgefahren wurde, um so wunderbarer. Party-Zelte, Tische, Bänke, Grills, Feuerkorb, Komplettverpflegung von Kartoffeln und Fleisch über Gemüse, Obst und Salat bis hin zu Balsamico, Senf und (vor Ort selbst gefertigter!) Kräuterbutter, zu schweigen von Getränken, Besteck, Feuerholz undundund — Caschi, das hast du superklasse gemacht, vielen Dank dafür!
Wie auf den Fotos zu sehen ist, fühlten so wohl alle Teilnehmer. Das gemeinsame Errichten der Party-Zelte, das Zubereiten des Abendbrotes gingen mit viel Spaß vonstatten — na, überwiegend zumindest. Das diesjährige »Für-sich-in eigenen-Zelten-Campen« wurde eigentlich von allen als eine Verbesserung gegenüber den Großraumzelten auf dem großen Platz empfunden. Die großartige Ausstattung beförderte das gesellige Zusammensein und gestört durch durchziehende, aus dem Gleichgewicht geratene Randbezirkler wurden wir auch kaum.
Das Turnier selbst erlebten die Jugendlichen in sportlich verschiedenen Ausprägungen. Die B-Jugenden spürten dem olympischen Motto nach, die w-C wurde Vierter, die m-C schließlich gewann ihr Turnier! Großes Lob gebührt hier neben der gezeigten Mannschaftsleistung, in die sich alle nahtlos einfügten, der sehr guten Betreuung durch den ›Aushilfscoach‹ Josef alias Kassenwart und Fabi-Papa Christian Schütze.
Für alle gleich war das Wetter — ab so halbzwei durchgehender Regen verschiedener Stärke — und der dadurch geänderte Turnierablauf. Aufgrund des nicht mehr zu verantwortenden Unfallrisikos auf dem rutschigen Rasen wurden die noch ausstehenden Partien durch Sieben-Meter-Werfen entschieden. Das veränderte natürlich das gesamte Erlebnis, förderte aber auch interessante Beobachtungen zu Tage — von an der Strafwurflinie seltsam saftlosen ›Anführern‹ bis hin zu in bestem Sinne verrückten Einarmschützen …
Und sonst? Ich habe viele schöne Momente miterlebt, die einem Jugendbetreuer das Herz wärmen können. Es hat schon was, wenn ein halbes Dutzend Bald-Erwachsene sich in der Dämmerung um den wärmenden Grill drängelt und sich die Zeit mit »Ich packe einen Koffer« vertreibt — allerliebst!
Sicherlich gibt es noch viel mehr »schönste Momente« — die wollen wir aber von den Mitfahrern erfahren, gerne hier (oder bei der Foto-Galerie) in Form von Kommentaren!
(gelesen: 603 mal, heute: 2 mal, zuletzt: 26. Juli 10)

Passy schrieb am 15. Juni 2009 um 14:16 Uhr:
das mit dem ich packe meinen koffer war der hammer
aber stille post war auch gut
Vanesa schrieb am 17. Juli 2009 um 22:36 Uhr:
haha war echt lustig. Wir wollten uns den Abend nicht versauen lassen. Am Grill war es einfach spitze und vor allem warm.
Nicht zu vergessen Gülays Nachtaktivitäten: Zelte zusammenstürzen lassen!