Dienstag, den 14. April 2009,
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Mal im Erpelgrund gegen Tegel spielen
Dieses Hundekotmartyrium wie in Rudow hat man hier in der schönen Gegend von Berlin-Heiligensee nicht. Allein der Erpel oder die Wildgans fehlen, ansonsten finde ich die Sporthalle sehr gut eingepasst in die Einfamilienhausregion im Norden Berlins. Am 1. März vormittags war ich bereits in Berlin-Hellersdorf (Die Gegensätze könnten echt nicht größer sein) mit der weiblichen D-Jugend (leider verloren bei AC Berlin), um dann ganz entspannt mit Tochter und den »Öffentlichen« zu besagter Sporthalle zu fahren.
U-Bahnhof Tegel in den 133er gestiegen, alles bestens! Denkste, der Busfahrer fuhr wieder seine alte Linie 124 und schlug somit den völig verkehrten Weg ein. Ein Wehklagen und Geschrei der Fahrgäste half nicht, denn für diesen Gelenkbus gab es auch in der Folge keine Wendemöglichkeit.
Wieder drohte meine minuziös geplante Ankunftszeit durch einen »Dummbatzen« aus dem Norden Berlin’s zu einer Farce zu werden. Dann der rettende Schwenk, eine Spielerin des Gegners und ich drohten das Steuer des Busses selbst zu übernehmen, um rechtzeitig zum Spiel zu gelangen.
Dies ließ der Fahrer nicht zu, sondern versuchte sich mit wildem Gekurve durch die Einfamilienhausgegend aus der Affäre zu ziehen. Nach mehrmaligen energischen Anweisungen, »als Ausbilder hat man sowas druff«, gelang es uns, den Bus quasi 50 m vor der Halle zum Stehen zu bringen. Hätte er gleich gesagt, er will uns direkt zur Halle bringen, wäre ich sitzen geblieben.
Die beiden bisherigen Spiele gegen Tegel gehörten für mich zu den interessantesten Spielen. In der Liga verloren, im Pokal gewonnen, beide Spiele waren auf Augenhöhe und intensiv. Nochmal zurück zur Halle, eigentlich ein Schmuckstück, hat aber leider nur eine Steh-Tribüne im 1. Rang, »find ich wirklich schade«. Weiter zum Spiel, wir gerieten in Rückstand, glichen aber immer wieder aus.
Mal ein Tor, mal zwei Tore Rückstand bis zur Halbzeit, Halbzeitstand 13 : 13. Zufriedenstellend, oder?? War da nicht schon mehr drin? Warum sind wir selbst nicht in Führung gegangen. 8 Abspielfehler, 1 100%ige vergeigt und 4 andere technische Fehler behinderten uns, zu einer konsequenteren Spielweise zu finden, möglicherweise auch ein konditionelles Probleme.
2. HZ.: Jetzt zeigte sich, dass letzteres zutreffend ist. Wie bereits des Öfteren passiert, ist unsere Konzentration nach der Halbzeitpause mangelhaft. Schade, denn hier entschied sich dieses Spiel. Wir ließen Tegel auf 3 Tore wegziehen und konnten nicht mehr, wie in Halbzeit 1, egalisieren. Es häuften sich die vergebenen 100%igen und 7-Meter. Während »Hanka« (Tegel) (8) an diesem Tag gut traf, blieben Denise (2) und Nicole (3) deutlich hinter ihren Erwartungen zurück. Endstand: 19 : 21.
Spielerinnen + Tore:
Nathalie (TW), Tabea (-), Denise (2), Sibel (-), Melina (4), Daniela (1), Nicole (3), Marisa (-), Hanna (5), Elise (2), Maria (-), Nicola (2)
(gelesen: 442 mal, heute: 3 mal, zuletzt: 29. Juli 10)


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